Lausitz 2./3. Oktober 2010

 

Freitag
Ilse und Werner waren schon längst unterwegs und bis wir abends endlich eintrudeln waren unser Kleiner und der
kleinste schon längst durch die Abnahme und sicher im Zelt verstaut. Blieb nur noch der Dicke, aber der musste bis
zum nächsten Tag warten.

Samstag

Training
Der Wochenlange Regen hatte der Strecke alles andere als gut getan. Neben der Ideallinie war alles nass und tief und
auf der Ideallinie reihte sich Schlagloch an Schlagloch. Und das zum Teil so groß, dass man ein halbes Cross Kart
hätte drin verstecken können.
Fahrspaß? Negativ...
Am Ende Platz 9 von 17 im Zeittraining. Naja...

1. Lauf

Fürsht     Lange     Dieselkämper
    Ich     (eigentlich Pietschmann, aber der kam nicht)
Fiedler     Holzleitner     Jahn

5s bis zum Start... grün und los! Ein super Start ist was anderes, aber miserabel war er auch nicht. Zusammen gehts
den Berg hoch, auf den Sprung zu und nach dem Motto 'Leben und leben lassen' sortieren wir uns vorm Sprung.
Zumindest Folker, Martin, Dieter und ich (in der Reihenfolge). Dieses Motto gilt allerdings nicht für jeden. Kurz vorm Absprung als sich der Kleine gerade aus den Federn hebt, krieg ich nen Schlag von hinten. Der Kleine hebt ab, kommt
im Flug quer, mit der Leitplanke in der 'Schusslinie'. Da war mal kurzfristig Beten angesagt... Zurück auf dem Boden
geht es mal auf die linke, mal auf die rechte Leitplanke zu, bis der Kleine endlich wieder stabil ist. Das war knapp....
Aber: Auto gefangen, Platz gehalten und wie war das mit den kleinen Sünden? Jedenfalls war die Vorderachse krumm
und ich konnt in Ruhe mein Rennen beenden. An Dieters Heck auf Platz 4 mit den ersten beiden direkt davor. Mehr war
nicht drin.

2. Lauf
Rechts oder links? Innen oder außen? Ideallinie oder loser Dreck? Das war hier die Frage. Ich entschied mich für
den linken, äußeren Startplatz, in der Hoffnung auf dem festen Boden besser vorwärts zu kommen als Ivo neben mir.
Die Ampel schaltet grün und schon nach den ersten Metern stellt sich diese Entscheidung als Griff ins Klo heraus.
Platz 5 nach dem Start und daran sollt sich auch in den folgenden 6 Runden nichts ändern.

3. Lauf
Wieder mit Folker, Dieter und Martin in der ersten Reihe und Ivo neben mir. Der entschied sich gleich wie ich beim
letzten Mal und wählte den linken Startplatz.
5s-aus, Ampel an und los! Zusammen gehts den Berg hoch. Zwar muss ich vorm Sprung zurück ziehen um Ivo nicht in
die Prärie zu schicken, dafür kann ich beim Anbremsen ins Karussel schön innen vorbei.
Dieter hat seine liebe Not mit seinem Motor, lässt uns erst vorbei und stellt dann das Auto ab. Platz 3 hinter Folker und
Martin. Macht gesamt Platz 7 von 17.

Finale
Da die Aufstellung fürs Finale nach Punkten und nicht nach Laufzeiten geht, muss ich ins B-Finale. Immerhin als 1.
Die Frage nach der Startplatzwahl stellt sich diesmal nicht. Ganz klar: Mitte! Links neben mir Heinrich mit seinem
Hubraummonster (im Vergleich zu meinen 1300 Kubikchen...). Zimmermann kam nicht, also blieb der rechte Platz leer.
Hinter uns Jahn, Sauerbrei und dahinter Holzleitner, Mandel und Pietschmann.
5s... grün, auf gehst! Am Berg hält Heinrich noch dagegen, ich hab aber die bessere Linie, darf als erster abspringen
und 'lande' auch völlig unspektakulär als erster im Ziel.

A-Finale

Lange     Stubbe     Stübner
    Fürst          Straub M.
Dieselkäm.    Brass     Peters
    Heinrich     Straub S.

Es geht los! Nur wohin??? Es staubt so enorm, dass weit und breit kein Fitzelchen Strecke zu erkennen ist. Schade
aber auch. Und das mit wenigen Ausnahmen auf dem kompletten Kurs. Am besten ging es noch im Bergabstück. Da
war ein riesiges Schlagloch. Man fuhr also blind den Berg runter und wenn die Nase halb in den Dreck eintauchte und
es einen im Auto verschüttelte, wusste man dass gleich die Kurve kommt. Ansonsten hing Hoppy hinter Heinrich und
ich hinter Hoppy. Hätte zwar schneller können, war auch gelegentlich neben dran, fand aber keine Möglichkeit zum
Überholen. Blöd... Letzter. Macht mit Kevins Dreher und Folkers Ausfall Platz 7. Begeisterung ist was anderes....

Aber nach DER Saision, spielte das nun auch keine Rolle mehr.
Sportlich gesehen war es ein schreckliches Jahr. Noch schlechter als das letzte mit 3 Motorschäden, wobei ich das
nicht für möglich gehalten hätte.
Trotzdem hatten wir wieder jede Menge Spaß. Auf und neben der Strecke. Stellt sich nur die Frage, wie wir jetzt die
kommenden 6 schrecklich langen, rennfreien Monate überstehen sollen?!?!?!