Gründau 30./31. Mai ´09
Ja, ja der Asphalt...
Freitag
Anreise. Und zwar wirklich Reise! 7,5h Fahrt für nicht mal 400km...
Samstag
Es wird ernst. Nach dem Frühstück kommen dann erst mal die schicken neuen Alufelgen mit den Slicks auf die Autos. Hat schon was... ;)
Freies Training
Nach einer gefühlten Ewigkeit schön in der Sonne am Vorstart ist es endlich soweit: die ersten Runden dieses Jahr auf Asphalt! Vorsichtig starten, damit auch ja sämtliche Zahnräder das Wochenende heil überstehen und dann kann´s los gehen: zwischen den Betonmauern und Leitplanken vorbei über den Kurs. Rechts, links Vollgas, noch mal laaaaange rechts, noch mal links noch mal Vollgas sämtliche Gänge durchschalten und wieder von vorn. 4 mal, dann ist der Spaß auch schon vorbei. Das Baby noch ganz, aufs driften müssen wir diesmal verzichten, aber geht schon.
Zeittraning
Wir starten in 2 Gruppen: Kevin voraus, Papa hinterher, dann ich, dann Martin. Als erstes eine Einführungsrunde zum Einschließen, passt. Und dann aber richtig! Die 1. Runde war ok, aber es sollte doch eigentlich schneller gehen!? Als wir dann in der 2 gezeiteten Runde über die Startzielgerade geflogen kommen... gelbe Flaggen...sch...!! So gut es geht noch runter Bremsen, aber Martin steht zum Glück am Rand an der Betonmauer (gegen die Fahrtrichtung) und alles geht gut. Damit war der Rest des Trainings dann auch gelaufen. Martin kam dort nicht weg und wir konnten in der Gelb-Phase natürlich auch nicht mehr voll fahren. Am Ende sah das Ganze dann so aus: Peters 1, ich 2. dann Gräfen, dann Papa, 5. Prokopowicz,
6. Schollmeyer und Fürst 7. ohne Zeit. Wobei die ersten 4 alle innerhalb von 6! Zehntelsekunden waren...
1. Lauf
Mit mulmigem Gefühl geht´s an den Vorstart. Ob der Kleine nachher auch noch so dasteht wie jetzt? Aber es nützt ja alles nichts. Auf der Startplatte wählt Kevin die Mitte. Danke! Ich wollte eh nach rechts :). Gräfen bleibt die Außenseite, hinter uns Papa und Thomas. Es geht los: 5s bis zum Start... die Ampel blitzt auf und los! Vom Start komm ich super weg und der Rest war dann geschenkt. Innenseite ist eben Innenseite, da können die Außen machen was sie wollen. Zum 1. Mal dieses Jahr hab ich dann auch einen Blick in den Rückspiegel riskiert: Servus Papa! Das ging 1, 2 Runden, dann stand Thomas am Ende der langen Geraden an der Leitplanke. gelbe Flagge-> Überholverbot, und damit war Papas Überholchance auch erstmal dahin. Später bekamen er und Kevin sich noch irgendwie in die Wolle und ich konnte ,in Ruhe´ mein Rennen fertig fahren. 1!!!
Sonntag
2. Lauf
Die Startaufstellung war dieselbe, nur dass Gräfen und Papa die Reihe gewechselt hatten. Dass ich den Start dann verlieren würde, war mir von vorne rein klar. Und so kam es auch: Zwar kam ich echt gut vom Start weg, besser als Kevin jedenfalls. Aber gegen Papa hatte ich doch keine Chance, da half mir auch mein toller rechter Startplatz nicht. Papa gewann also den Start und ich reihte mich als 2. vor Peter ein. So sollte es dann auch den Rest des Rennens bleiben. Die ersten paar Runden konnt ich noch halbwegs dran bleiben, dann ging mir aber irgendwann die Kraft aus. Papas Abstand wurde größer, meiner nach hinten war genauso groß und so war der Zieleinlauf: Straub M., Straub S., Peters, Schollmayer, Gräfen, Prokopowicz, Fürst.
3. Lauf
Wieder gleiche Startaufstellung, nur dass diesmal Papa in der Mitte stand und Kevin außen. Die Ampel blitzt auf und im ersten Moment ist auch der Start gleich wie im 2. Lauf: Papa gewinnt, fährt voraus, ich hinterher, aber wo ist der Rest?? Kurz drauf -> rote Flagge, Rennabbruch. Papa und ich fahren zurück zum Start, stellen uns wieder auf unsere Plätze und der ganze Rest fehlt immer noch. Komisch... Nach und nach kriegen wir dann auch mit was los war: Peter, Gräfen und Prokopowicz müssen sich in der 1. Kurve berührt, verkeilt, wie auch immer, haben. Jedenfalls konnten sie alle 3 nicht mehr fahren und wir durften den 3. Lauf mit ganzen 4! Autos fahren. Da Peters ja jetzt fehlte, durfte Schollmayer auf seinen Startplatz. Die Ampel blitzt auf und... aber hallo! Papa gewinnt den Start, ist klar. Aber Schollmayer kommt auch richtig gut weg und will mir meinen 2. Platz streitig machen! Ohne mich! Wie gesagt, Innenseite, und der 2. Platz ist meiner. Nach dem Start und auch für den Rest des Rennens. Ganz kurz ist er mal in Gefahr, als wir zum x-ten Mal um den Hubschrauberlandeplatz rumkommen, in ganz leichtem Drift, wie immer, und mir am Ausgang der Kurve das Heck ausbricht... Mama!! Gegenlenken, dann geht es kurz in die andere Richtung, noch mal und dann hab ich ihn wieder. Glück gehabt... :) Am Ende also Papa 1. ich 2. Schollmayer 3. und Fürst knapp dahinter 4. Der Rest durfte sich das von außen anschauen.
Finale
Was soll ich sagen? Wir waren wieder komplett, aber arg viel neues, gab es trotzem nicht. Der Ablauf blieb gleich und der Zieleinlauf auch fast: Papa mit Abstand vorne, ich mit bissl Abstand 2. Schollmayer vor Fürst 3. Peters gefolgt von Prokopowicz 5. und 7. Klaus Gräfen.
Das war das Wochenende in Gründau. Fazit: alle 3 Autos sind noch ganz, mussten zwar sicher bissl leiden, aber sie werden es überleben. Papa konnte mal wieder zeigen was geht, wenn die Technik mitspielt. Und bissl Preisgeld gabs auch wieder, jetzt gibt´s neue Rennreifen!! =)